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„Eine Stunde History live in Frankfurt“
Thema: Tulpenmanie 1637 – der erste Börsencrash in Europa

Wir freuen uns, dass Sie sich für die folgende Veranstaltung anmelden möchten:

16. Juli 2026, 19.00 bis 21.00 Uhr

Haus Sindlingen, Sindlinger Bahnstraße 124, 65931 Frankfurt am Main

Holland ist das Land der Tulpen. Seit der Einführung dieser Blume in der 2. Hälfte des 16. Jahrhunderts wurde sie schnell zum Liebhaberobjekt für die Schönen und Reichen im Lande. Sie pflanzten die in vielen Farbkombinationen blühende Blume in den Ziergärten des Bürgertums, der Gelehrten und der Aristokraten. Aus dem Tauschhandel unter Liebhabern wurde schnell ein kommerzieller Handel, der nicht nur für eine Ausbreitung der „Tulpenmanie“ in Holland, sondern auch für steigende Preise sorgte. Aber die Freude an Tulpen und den steigenden Preisen endete abrupt.

 

1623 kostete eine Tulpe berühmtesten Sorte „Semper Augustus“ 1.000 Gulden, zehn Jahre später waren es schon 5.500 Gulden und 1637 wurden für drei Zwiebeln dieser begehrten Tulpensorte 30.000 Gulden geboten. Welch ein ungeheuer große Geldsumme das war, macht den Vergleich mit dem durchschnittlichen Jahreseinkommen klar – das lag bei 150 Gulden und wer ein richtig teures Haus in einer Amsterdamer Nobelgegend erwerben wollte, musste dafür „nur“ etwa 10.000 Gulden bezahlen. Aber am 5. Februar 1637 konnten bei den damals üblichen Versteigerungen in Wirtshäusern weder diese hohen Preise erzielt werden noch zeigte sich das ansonsten rege Kaufinteresse. Der Markt brach innerhalb kurzer Zeit zusammen – der erste europäische Börsencrash hatte stattgefunden.

 

Seitdem hat es viele Turbulenzen an deutschen und europäischen Börsen gegeben: 1873 beendete der so genannte „Gründerkrach“ die spekulativen Firmengründungen im jungen deutschen Kaiserreich; 1929 markierte der „schwarze Donnerstag“ an der New Yorker Wallstreet den Niedergang vieler Volkswirtschaften in Europa oder die Weltfinanzkrise von 2007, die durch einen spekulativ aufgeblähten Immobilienmarkt ausgelöst worden war.

 

„Eine Stunde History“ beleuchtet die Geschichte der Finanzkrisen seit der Tulpenmanie 1637. Moderiert wird die Sendung von Markus Dichmann, als Co-Moderator fungiert Matthias von Hellfeld. Mit dabei sind  

1.      Dr. Hans Peterse, Zentrum für Niederlande-Studien an der Universität Münster

2.      Dr. Patrick Hof, München

3.      Anne-Catherine Beck, ARD-Börsenstudio in Frankfurt 

Die Aufzeichnung wird als Sendung ab 29. Juli in der Deutschlandfunk App verfügbar sein.

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